Ich denke mit dem 5G wird das Problematisch, Latenzen von 35-60ms sind nicht ganz so optimal. Was sagt den der Jitter? Trimble rät von einer Übertragung über WAN definitiv ab, da schon bei Verlust von einem oder wenigen Paketen die Nova Problem bekommt. Hier wäre eine virtualisierung bestimmt die bessere Lösung z.B. citrix, VM, RDP o.ä.
Vielen Dank Dome für deine Antwort, nach googeln was ein Jitter ist, liegt er bei 2-10 ms. Durch deinen Vorschlag der Virtualisierung, werden wir eine solche anstreben. Jedoch stehen wir vor einer Grundsatzentscheidung. Eine neue leistungsstarke Hardware, sprich einen Pc und alle greifen auf diesen über RDP zu oder auslagern, wie bsp. Citrix. Hast du da vielleicht Erfahrungswerte?
Was meinst du mit auslagern? Desktop-as-a-Service mit den benötigten Hardwareanforderungen wird langfristig sicherlich ziemlich teuer werden. Wir Virtualisieren über den Hyper-V und über Proxmox als VDI (jeder Nutzer eine eigene VM) hier kann man dann die Ressourcen variabel zuteilen sogar Grafikkarten. Siehe auch hier Grafikkarte und CPU
bei uns sind VMs im Einsatz - das heißt: - Clients laufen als virtuelle Maschinen am Standort, an dem auch die Datenbank liegt - weiter entfernte Außenstellen greifen auf diese per z.B. RDP zu Dadurch arbetiet die NOVA an sich genauso schnell wie auf einem PC vor Ort - weil sie ja tatsächlich vor Ort läuft... Dafür muss man eine geringe Anzeigelatenz in Kauf nehmen.
Beim Direktzugriff über das Internet hat man dagegen für jede Datenbankanfrage die Latenz der Internetverbindung abzuwarten, bevor die nächste Anfrage gestellt wird. Beachtet man, dass im Internet z.B. 10ms oder mehr durchaus auftreten können, während im lokalen Netz eher Mikrosekunden die Norm sind, ist auch klar warum der Remotezugriff um große Faktoren langsamer ausfallen kann. (Bei 600km Kabelweg macht allein die Lichtgeschwindigkeit für einen RoundTrip schon 4ms aus - Transistorschaltzeiten, Verschlüsselung für VPN und so weiter noch außen vor...) Merke: bei Datenbanken und anderen kleinteiligen Zugriffsverfahren ist die LATENZ der Verbindung entscheidend und NICHT DER DURCHSATZ - also vollkommen egal ob 100MBit oder 10GBIT Internet - wenn die Latenz 40ms lautet, wird die NOVA dadurch nicht 100mal schneller sondern bleibt etwa gleich schnell.
Kurzzeitige Verbindungsabbrüche kommen als Risikofaktor bei Direktzugriff über Internet noch hinzu und können zu Fehlern in der Übertragung oder gar der Datenbank führen. (Da Internetanbieter gerne mal 99% Verfügbarkeit garantieren, sei gesagt, dass das das 5.265 Minuten Ausfallzeit im Jahr entspräche - also 14 Minuten am Tag... Bei 99,9% dürfen täglich 1,44 Minuten Ausfall sein - also z.B. 8x für 10 Sekunden)
Die VM-Variante verschiebt diese Latenzen und Unterbrechungsrisiken weg vom kritischen Datenübertragungsteil hin zur Übertragung des Bildschirminhalts und der Tastatur- und Mauseingaben. Selbst wenn das Internet komplett ausfällt, läuft die VM am Hauptstandort munter weiter und lässt sich davon nicht stören - dann wählt man sich eben neu ein ohne Angst vor Datenverlust.
VMs kann man mit verschiedenen Produkten bereitstellen - ein einfacher Einstieg ist ESXi (kostenlos) von VMWARE - auch Microsoft oder Citrix bieten Lösungen zur Desktopvirtualisierung an. Ein ordentlicher Server ist Voraussetzung - Bei uns ist das Feedback überwiegend positiv seit wir zu Beginn der Coronapandemie auf diese Weise sofort Homeoficearbeit ermöglichen und fehlerfrei ohne Angst vor Datenverlusten weiterarbeiten konnten.
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